Wohnen und Leben 2018 – neue Wohnformen und Trends

Saturday, 19. May 2018
Der digitale Fortschritt macht das Wohnen immer einfacher und doch ist eine Rückbesinnung zum Ursprünglichen spürbar. Trends wie Shared Economy und Hygge zeigen, dass der gemeinschaftliche Aspekt wieder mehr an Bedeutung gewinnt. Durch den demografischen Wandel verändern sich die Städte, was bewirkt, dass sich neue Formen des Wohnens auftun. Für den luxuriösen Lebensstil spielt die Größe einer Immobilie mittlerweile eine untergeordnete Rolle.

 

Neuer Trend: Wohnen am Wasser – das Leben in einem schicken Hausboot

Die sogenannten schwimmenden Häuser kennen Sie vermutlich aus Amsterdam. Im Jahr 2018 ist Wohnen am Wasser auch in Österreich der Wohntrend schlechthin. Das Projekt „Waterside Living“ aus Linz präsentiert exklusive Hausboote. Abgesehen von der Sensation auf dem Wasser zu leben, bringt das Hausboot noch weitere Vorteile mit sich. So kann es beispielsweise jederzeit an einen anderen Ort, sowohl am Wasser als auch am Land, versetzt werden. Die ökologische und energiesparende Bauweise ist für viele Menschen ein Anreiz, dieses raffinierte Konzept zumindest einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Neuer Trend: Kurzzeit-Wohnen

Bei Geschäftsreisenden ist das Kurzzeit-Wohnen derzeit sehr begehrt. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich dabei um eine Wohnung, die nur für wenige Wochen oder Monate genutzt wird. Bei großen Konzernen, mit internationalen Standorten, kommt es nicht selten vor, dass ein Mitarbeiter für einige Zeit in einer anderen Stadt arbeiten muss. Eine preiswerte und unkomplizierte Methode wie die Mietwohnung auf begrenzte Zeit macht die Sache wesentlich einfacher. Hier ist bereits alles vorhanden, was man zum Leben braucht. Waschküche, Zimmerreinigung und sogar ein eigener Fitnessraum machen das Leben im Ausland durchaus erträglich. 

Neuer Trend: Shared Economy – Gemeinschaftsräume sind wieder in

Ein neues Haus mit allen Annehmlichkeiten zu bauen, die Sie sich wünschen: Sauna, Pool, Fitnessraum uvm. – diesen Wunsch konnten sich viele Menschen aus finanziellen Gründen bisher nicht erfüllen. Das Prinzip des Shared Living macht es möglich. Das gemeinschaftliche Wohnen bietet besonders für junge Familien mit Kindern einen Anreiz. Wie würden Sie es finden wenn Sie beim Bau Ihres Hauses alle Entscheidungen selbst treffen könnten und die Kosten dafür nicht selbst tragen müssten? Das Bauprojekt in der Seestadt Aspern ist gerade dabei ein solches Konzept zu verwirklichen. Der Haken an der Sache: viele Entscheidungen müssen im Kollektiv mit den anderen Hausbewohnern beschlossen werden. Das Positive daran: Bevor die Wohnungen bezugsfertig sind, lernt man sich kennen, diskutiert und ist in eine Community eingebettet, die sonst vermutlich nicht zusande kommen würde. 

Neuer Trend: Hygge – gemütliches Beisammensein wird wieder mehr geschätzt

Die Wohntrends aus Skandinavien machen sich nicht nur beim Einrichtungsstil bemerkbar. Sagt Ihnen Hygge etwas? Dabei handelt es sich um einen Einrichtungsstil der viel mehr auszudrücken vermag als auf den ersten Blick erkennbar ist. Hygge könnte man als Lebenseinstellung bezeichnen, die dazu bewegt, mehr Zeit im Kreise der Familie zu verbringen. Nicht die perfekt durchgestylte Wohnung steht hier im Vordergrund sondern die Gemütlichkeit.

Haben sich die Statussymbole der Superreichen geändert? 

Größer, weiter, höher – je weitläufiger desto besser hat es doch immer geheißen. Die Zeiten, wo die Größe des Schlafzimmers Macht und Reichtum zum Ausdruck brachte, scheinen vorbei zu sein. Der Trend des zur Schau stellen des eigenen Vermögens hat abgenommen. Das Hauptaugenmerk einer Liegenschaft liegt heute meist auf Küche und Wohnzimmer. Den Räumen des Hauses, wo man gemeinsam Zeit verbringt, soll es nicht an Größe, Qualität und luxuriöser Ausstattung fehlen. Wohnungen und Häuser werden häufig fertig eingerichtet und dekoriert übernommen. Natürlich werden Details vorher mit den Besitzern abgesprochen. Das Leben wird bei schönem Wetter gerne nach Draußen verlegt darum ist der Außenbereich wichtig. Ein weitläufiger Garten mit Terrasse, ein privater Strand, ein Rooftop-Pool oder gar ein eigener Golfplatz – all diese Dinge dürfen bei einer echten Luxusimmobilie nach wie vor nicht fehlen. 


Autor: Magdalena Griesner

Hausboot in Amsterdam. Gemeinschaft an jungen Leuten. Luxustrend: Rooftop-Pool
Inquire